AC/DC live in München – ein etwas anderer Konzertbericht

By arobbins

Vorgestern, am Freitag den 15. Mai 2009 war AC/DC im Olympiastadion … und ich auch. Fast.

Um kurz nach sechs Uhr traf ich wie verabredet nen Kumpel, Mathis und noch nen Freund von ihm, Magnus vor dem BMW-Gebäude, anschließend zogen wir durch die Menschenmassen bis wir uns schließlich darauf einigten, uns auf den Besucherhügel zu hocken – mangels Karte oder anwesenden Kontakten kamen wir ja nicht in die Halle selbst.

Olympastadium in München  - Welch eine Aussicht

Olympastadium in München - Welch eine Aussicht

Die Abendzeitung berichtete über ein AC/DC Konzert im März, dass die Band ihre Fans lange warten ließ – und sie taten es wieder, erst um kurz nach neun hörte man die ersten Takte von „Rock’n'Roll Train“, vorher spielte die nordirische Band „The Answer“. Spektakulär klangen sie meiner Meinung nicht, liegt wohl daran, dass man vom Hügel aus wenig hörte und wir alle ungeduldig auf AC/DC warteten. Während dieser Zeit ging Magnus schon – ihm war es zu kalt. Mathis und ich gingen dann zum Hintereingang der Halle, um nen besseren (lauteren, wummerigeren) Sound zu hören, zudem konnte man hier die durchaus witzigen Versuche, die Sicherheitskräfte zu überlisten beobachten.

Vor den Toren des Olympiastadions

Vor den Toren des Olympiastadions

Als AC/DC dann spielte (wir hörten es nur, aber was solls, war auch so klasse) gab es keine großen Überraschungen – die Stückreihenfolge war exakt wie auf Wikipedia beschrieben. Besonders gut gefallen haben mir „Dirty Deeds Done Dirt Cheap“ und „The Jack“, wie zu erwarten war sang das gesamte Publikum bei so gut wie allen Stücken mit.

Nach etwa dem halben Konzert bot uns ein Mann der aus dem Stadion rauskam rote Armbänder an, diese markieren, dass man schonmal drin war und „nur mal schnell draußen“ war, aus welchem Grund auch immer. Hat aber wenig geholfen – beim Haupteingang sagte man uns, wir sollten zu dem Eingang, wo wir rausgegangen sind, und beim Hintereingang kannte man uns schon zu gut (Was zu erwarten war, immerhin standen wir mehr als eine Stunde davor). Immerhin kamen wir durch eine Reihe der Security – so gesehen war ich (fast) drin :D

Drecks Security, geiles Konzert. Das nächste mal würde ich mir sogar eine Karte kaufen, wenn sie nicht wieder im 80€-Preisbereich liegt.

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